Invaliditätsleistungen

Im Fall einer dauernden Arbeitsunfähigkeit eines aktiven Versicherten in Folge Krankheit oder Unfall, richtet der Fonds, im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber, eine temporäre Invalidenrente aus. Die Leistungen stützen sich auf den Entscheid der Invalidenversicherung (IV) oder auf ein ärztliches Gutachten.

Die temporäre Invalidenpension wird vorübergehend bis zum Zeitpunkt der normalen Pensionierung gezahlt.

Die temporäre Invalidenpension entspricht dem Leistungsziel der Invalidenpension.

Ausführlichere Informationen zu dieser Leistung finden sich in der Informationsbroschüre auf Seite 25 und folgende.

Bei Vollinvalidität hat der Pensionsbezüger ausserdem Anspruch auf das gesamte auf dem Alterssparkonto C angesammelte Alterssparkapital. Auf Verlangen kann dieses Kapital in eine Pension umgewandelt werden.

Bei Teilinvalidität wird die Invalidenpension in Abhängigkeit des vom Fonds ermittelten Invaliditätsgrades festgesetzt.

Nach dem ordentlichen Pensionierungsdatum wird die Invalidenpension durch die Alterspension ersetzt, deren Höhe unterschiedlich sein kann.

Informations-Broschüre Leistungsprimat Plan

Anspruchsbeginn/ende

Der Anspruch auf eine temporäre Invalidenrente entsteht an dem Tag, an dem der Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung (IV) beginnt. Er besteht bis zu dem Tag, an dem dieser Anspruch endet, jedoch höchstens bis zum Tod oder Erreichen des ordentlichen Rentenalters des Versicherten.

Mit Erreichen des ordentlichen Rentenalters kommt der Versicherte in den Genuss einer Altersrente, deren Höhe sich von jener der bis dahin an ihn gezahlten Invalidenrente unterscheiden kann.

Invaliditätsgrad

Der von der IV ermittelte Invaliditätsgrad ist massgebend für den Invaliditätsgrad, den der Fonds anerkennt.

Invaliden-Kinderrente

Jeder Bezüger einer temporären Invalidenrente hat auch Anspruch auf eine Rente für jedes seiner Kinder. Die Rente wird bis zum 18. Geburtstag des Kindes ausbezahlt. Für Kinder, die sich in Ausbildung befinden, besteht der Rentenanspruch bis zum Ende des Studiums oder der Berufslehre, jedoch längstens bis zum 25. Geburtstag.

Die Invaliden-Kinderrente beträgt für jedes Kind 15% der versicherten Invalidenpension, jedoch ist sie auf CHF 12’000 pro Jahr begrenzt.

 

Leistungen im Todesfall

Wenn ein aktiver Versicherter stirbt, können eine oder mehrere Leistungen zahlbar werden, insbesondere:

  • Rente des überlebenden Ehegatten/Partners
  • Waisenrente
  • Todesfallkapital

Ehegattenpension

Beim Tod eines aktiven Mitglieds beträgt die Ehegattenpension 70% der versicherten Invalidenpension.

Falls der Ehegatte mehr als 10 Jahre jünger ist als das Mitglied, so wird die Ehegattenpension um 2,4 % gekürzt für jedes Jahr, über zehn Jahre Altersunterschied.

Waisenpension

Jedes Kind eines verstorbenen Mitglieds hat Anspruch auf eine Waisenpension bis zum 18. Altersjahr.

Die Zahlung der gesamten oder teilweisen Waisenpenson ist bis zum Ende der Berufslehre oder des Studiums verlängert, höchstens aber bis zur Vollendung des 25. Altersjahres.

Beim Tod eines aktiven Mitglieds beträgt die Waisenpension 15% der versicherten Invalidenpension.

Sind die Kinder Vollwaisen, wird die Höhe der Waisenpension verdoppelt.

Todesfallkapital

  • mit Ehegattenpension

Die aktiven Mitglieder, deren Tod zum Bezug einer Ehegattenpension berechtigt, sind mit einem Todesfallkapital versichert in der Höhe von:

  • Ohne Ehegattenpension

Kommt beim Tode eines aktiven Mitglieds keine Ehegattenpension zur Auszahlung, so zahlt der Fonds ein Todesfallkapital:

Das Todesfallkapital wird in dieser Rangfolge ausbezahlt an :

vom verstorbenen Mitglied zum Zeitpunkt des Todes wesentlich unterstützte Personen, die vom Mitglied vorgängig schriftlich bezeichnet wurden; bei deren Fehlen:

  • die direkten Nachkommen des Mitglieds; bei deren Fehlen
  • die Eltern des Mitglieds; bei deren Fehlen
  • die Geschwister des Mitglieds.

Das Todesfallkapital beläuft sich jedoch mindestens auf die Summe der vom Mitglied zusätzlich eingezahlten Beiträge samt Zinsen unter Abzug des Saldos des Kontos D.

Ausführlichere Informationen zu den Konten A, B, C und D finden Sie auf den Seiten 12 und 13 der Informationsbroschüre.

Existiert kein Anspruchsberechtigter, fallen die Beträge dem Fonds zu.

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Sterbegeld

Zur Deckung der ersten Unkosten wird beim Tod eines aktiven oder pensionierten Mitglieds ein einmaliges Sterbegeld in Höhe von CHF 5’000 ausbezahlt.

 

AHV-Leistungen

Im Fall des Todes eines aktiven Versicherten zahlt die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) Witwen-/Witwer- und/oder Waisenrenten an die anspruchsberechtigten Hinterlassenen.

Der Leistungsantrag ist bei der Ausgleichskasse Albicolac zu stellen.

 

Todesfall eines Rentners

Mehr Informationen

 

Pensionierung

Die Pensionierung kann zwischen 58 und 68 Jahren erfolgen. Das normale Pensionsalter ist erreicht am Monatsersten nach:

      • dem 64. Geburtstag bei Frauen bzw.
      • dem 65. Geburtstag bei Männern.

Die Altersrente wird vom effektiven Pensionierungsdatum bis zum Tod des Versicherten ausbezahlt.

Ausführlichere Informationen zu den verfügbaren Pensionierungsoptionen finden Sie in der Rubrik Pensionierung.

Das Leistungsziel und die Pensionsleistungen werden auf den Seiten 14ff der Informationsbroschüre erläutert.

Die Höhe Ihrer Pensionsleistungen können Sie direkt Ihrem Vorsorgeausweis entnehmen, den Sie hier finden: mydocs@pension.

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Meldefrist

Jeder Pensionierungsentscheid muss der Personalabteilung im Voraus mit einer Frist von 3 Monaten zum Monatsende resp. von 6 Monaten für Mitglieder der Direktion angekündigt werden.

Zudem ist das nachfolgende Formular ausgefüllt, datiert und unterzeichnet an den Fonds de Pensions Nestlé zurückzusenden, damit der Pensionierungsantrag berücksichtigt werden kann.

Antrag auf Pensionsleistungen

Liste der zuzustellende Dokumente